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Nach dieser großen Flut kleckern in den nächsten drei Wochen nur mal ein oder zwei Pilger in den frühen Nachmittagsstunden vorbei, einen großen Ansturm wie in den Sommermonaten auf dem Hauptweg, der hinter den Bergen über die Meseta führt, erleben wir nicht. Sonst müßte ich ja den ganzen Tag "Ultreia, suseya!", den alten Pilgergruß rufen. Für uns ist der Pilgerweg heuer nur ein guter Wanderweg in beide Richtungen, der uns in die Stadt oder raus in die Natur führen kann. Annette hält allerdings schon nach einem Pilgerführer vom Nordweg des Camino de Santiago Ausschau. |
Internetlinks: Jakobsweg in Asturien |
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Bevor ich es vergesse: Gleich nach unserer Ankunft, auf dem ersten Spaziergang zu den "Höllenklippen", der Steilküste, sehen wir einen Stein mit einer Jakobsmuschel. So etwas kennen Annette und ich von unserer Pilderwanderung nach Santiago de Compostela. Sollte hier direkt beim Haus der Nordweg des Camino de Santiago entlang laufen? Es wird am nächsten Morgen bestätigt: Wir sind gerade bei den Frühstücksvorbereitungen, da kommt eine große Gruppe vorbeigewandert. Etwas grotesk: Dahinter rollt ein Geländewagen als Begleitfahrzeug mit Wanderstab und Kürbisflasche am Heck, Lautsprechern auf dem Dach, das Pilgern laut anpreisend. Hinter dem Auto schleppen sich zwei, drei fußkranke Nachzügler, dann ist der Spuk vorbei. |
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